Turbo-Kessy

Tasso - Newsletter 2009....

 

Presse Mitteilung vom 09.12.2009:

Aktion: Wühltischwelpen - nein Danke!
Tierschützer machen gegen unseriösen Welpenhandel mobil

 

Der Handel mit unschuldigen, viel zu früh von der Mutter getrennten Welpen ist ein äußerst lukratives Geschäft für unseriöse Händler und Hundevermehrer in ganz Europa.  Auf Bestellung werden Moderassen aller Art und Größe gezielt für den Markt produziert und zu einem Bruchteil des martküblichen Preises auf Märkten, dunklen Hinterhöfen und Parkplätzen verramscht. Mitleid, Unwissenheit und Schleuderpreise sind die drei Gründe, warum sich jemand dazu hinreißen lässt, ein Tier zu weit unter dem üblichen Preis zu kaufen.

Leider ist Deutschland innerhalb Europas das Hauptabnehmerland für den Hundehandel. Mit jedem Welpen, der gekauft wird, wird das Geschäft mit dem Leid der Tiere erst richtig angeheizt. Fast immer zeigt der Hund dann schon wenige Wochen nach dem Kauf die ersten Krankheitssymptome  oder wird verhaltensauffällig. Oft überlebt er keine 12 Monate.

TASSO, der ETN und der bmt haben die Aktion "Wühltischwelpen – nein Danke!" ins Leben gerufen, an der sich jeder Tierfreund beteiligen sollte. Denn nur wenn potentielle Käufer über das Ausmaß des unseriösen, grausamen Hundehandels aufgeklärt sind, geht die Nachfrage zurück. Und wo keine Nachfrage herrscht, gibt es auch kein Angebot.

 

 

Unter www.tasso.net können Sie Folgendes tun:

Fordern Sie unsere kostenlosen Aufklärungskarten zum Verteilen an andere Hundefreunde an.

Machen Sie sich selbst ein Bild von der Grausamkeit und sehen Sie sich auf der TASSO-Seite den Film des ETN zum Thema an.

Berichten Sie uns, wenn Sie betroffen sind.

Holen Sie sich Tipps, wenn Sie rechtlich gegen unseriösen Welpenhandel vorgehen möchten.

Lesen Sie sich zu Ihrem eigenen Schutz das Positionspapier von TASSO, ETN und bmt auf der TASSO-Homepage durch, wenn Sie planen, sich einen Hund zu kaufen. Unseriöse Händler gibt es auch im Internet.


 

Presse Mitteilung vom 05.12.2009:

Suchanzeigen immer ohne private Telefonnummer!

 

Wenn das eigene Tier wegläuft, beginnt eine hoch emotionale Zeit voller Angst und Sorge um den geliebten Vierbeiner. Betrüger wissen, dass sie nun ein leichtes Spiel mit dem Leid anderer Menschen haben.

So muss TASSO aktuell zum wiederholten Mal ausdrücklich davor warnen, bei der Suche nach dem eigenen vermissten Tier keinen Anrufern Vertrauen zu schenken, die im Gegenzug Geld verlangen. Im schlimmsten Fall ist das Geld weg, das Tier wird man nie zu Gesicht bekommen, weil es gar nicht im Besitz der Betrüger ist.

Tipp Nummer 1: Ein echter Tierfreund hilft unentgeltlich.

Tipp Nummer 2: Keine privaten Telefonnummern im Internet veröffentlichen. Das Internet wird von Betrügern regelrecht danach abgesucht.

Tipp Nummer 3: Bei der Suche nach dem vermissten Tier immer besser zusätzlich auch auf die 27-jährige Erfahrung von TASSO vertrauen.

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass man mit der Veröffentlichung der Chip- oder Tätowierungsnummer automatisch auch private Daten preisgeben würde. Die Nummern dienen aber lediglich der Zuordnung zu den Tier- und Halterdaten, die in einer Datenbank hinterlegt sind.

 

Das einzig wirklich Gefährliche ist die Veröffentlichung einer privaten Telefonnummer.

Bitte wenden Sie sich bei zusätzlichen Fragen an das TASSO-Team: 06190.937300

 

 

 

Presse Mitteilung vom 02.12.2009:

Auch Hunde, Katzen, Vögel, Hamster und Meerschweinchen können sich erkälten – TASSO gibt Tipps für die kalte Jahreszeit

 

Selbst wenn es draußen stürmt und schneit:

Hunde brauchen täglich ihren Spaziergang an der frischen Luft. Denn nur dann bleiben ihre Abwehrkräfte intakt. Große, starke Hunde mit dichtem Fell sind natürlich weniger empfindlich als kleine, zarte Wesen. Bei besonders harschen Temperaturen und heftigem Regen oder Schneefall sollen diese vor allem nicht zu lange untätig herumstehen, das vergrößert die Erkältungsgefahr. Ist der Hund so richtig durchnässt, sorgt zu Hause ein auf der Heizung angewärmtes Handtuch für Abhilfe. Damit wird er kräftig abgerubbelt. Problematisch sind aber immer die Pfoten. Streusalz und Splitt können Verletzungen verursachen und zu Entzündungen führen. Als Schutz haben sich fetthaltige Cremes bewährt, viele Hundebesitzer schwören auch auf das Einreiben mit Hirschtalg.

Katzen mit Freigang mögen zwar weder Regen noch Schnee, Kälte macht ihnen aber nicht viel aus. Man sollte sie vor die Tür lassen, so oft sie wollen. Wichtig ist aber ein schnell erreichbares warmes Plätzchen im Haus. Zugluft sollte aber immer vermieden werden, das Körbchen gehört also weder unter ein gekipptes Fenster noch auf einer Fensterbank.

Wellensittich & Co. verlassen zwar nicht das Haus, dennoch können auch sie unter der kalten Jahreszeit leider. Und zwar durch den veränderten Tag-Nacht-Rhythmus. Als Tropenbewohner sind sie auf gleich lange Tag- und Nachtphasen konditioniert. Eine Tageslichtlampe mit programmierbarem Schaltstecker kann für den Ausgleich der Winterdunkelheit sorgen.

Für Hamster und Meerschweinchen liegt die größte gesundheitliche Gefahr in der Zugluft. Sie erkälten sich sehr schnell und überstehen schwere Infektionen oftmals nicht. Zur Stärkung des Immunsystems sollten Meerschweinchen täglich 10 bis 30 mg Vitamin-C erhalten. Denn im Gegensatz zu anderen Säugetieren ist ihr Körper nicht in der Lage, dieses Vitamin zu synthetisieren.

 

Presse Mitteilung vom 24.11.2009:

"GOLDENE PFOTE": Endspurt für die Auswahl der Gewinner
Die Shortlist steht fest - Voten Sie jetzt mit!

 

168 Vereine und Privatpersonen aus insgesamt 9 Ländern haben sich in den letzten Monaten für die jährlich von TASSO ausgelobte "GOLDENE PFOTE 2009" beworben. Aus allen Einsendern wurde eine Shortlist ermittelt, obwohl alle Tierschützer für ihr Engagement einen Preis verdient hätten.

Jetzt haben Sie die Wahl: In der Kategorie Inlandstierschutz stehen 12 Kandidaten zur Auswahl, in der Kategorie Auslandstierschutz sind es 14. Geben Sie jetzt bis zum 29. November 2009 Ihre Stimme auf der TASSO-Website ab. Anhand Ihrer Auswahl und einer Jurybewertung wird dann in jeder Kategorie ein erster, zweiter und dritter Platz ermittelt. Die Preisverleihung findet am 13. Dezember 2009 im Rahmen einer Feierstunde statt.

 

Presse Mitteilung vom 19.11.2009:

Für das Immunsystem und die Abwehrkräfte:

Minze und Melisse sind altbewährte Hausmittel auch für das Tier

 

Die heilende Wirkung von Kräutern ist uns Menschen schon lange bekannt. Doch auch unsere Haustiere profitieren von der Kraft der Natur, da ihr Organismus ähnlich reagiert. So können zwei jahrtausendalte bewährte Kräuter - Minze und Melisse - dazu beitragen, den Vierbeiner gut gestärkt durch die nass-kalte Jahreszeit zu bringen. Die Minze stärkt durch ätherische Öle die Abwehrkräfte, wirkt desinfizierend, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd, antimikrobiell und antiviral. Außerdem haben die Inhaltsstoffe eine positive Wirkung auf die Gefäßnerven, den Herzmuskel und das Atemzentrum. Die Melisse wirkt gegen Pilze und Viren, sie wirkt entspannend und krampfstillend, und stärkt die Abwehr des Körpers. Leider sind Kräuter in der heutigen Fertignahrung für Tiere kaum mehr zu finden. Wer seinem Tier etwas Gutes tun will, sollte die Kraftpakete aus der Natur in getrockneter Form hin und wieder unter das Futter mischen. Äußerlich anzuwendende ätherische Öle und Salben sind bei Hund und Katze natürlich ohne vorherige Absprache mit dem Tierarzt tabu!

 

WERBUNG UNTERSTÜTZT DEN TIERSCHUTZ

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, weiß auch Konrad Reiber, Geschäftsführer von REICO Vital, einem Hersteller von artgerechtem Tierfutter. Mit den 6 Kräutermischungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Hunden und Katzen abgestimmt sind, kann man das Wohlbefinden seines Vierbeiners steigern, gegen Mangelerscheinungen vorbeugen oder diese ausgleichen, den Körper in der Abwehr unterstützen, sowie die Vitalität und Energie der Tiere steigern.

 

Mehr Informationen unter: www.tasso-reico.de

 

 

Presse Mitteilung vom 17.11.2009:

Schweinegrippe Ansteckend oder ungefährlich für unsere Haustiere?

 

Die Frage, ob die sogenannte Schweinegrippe auch auf unsere Haustiere übertragbar ist, beschäftigt derzeit viele Tierfreunde. Allerdings ist die Bezeichnung Schweinegrippe sehr irreführend. Denn bei dem Virus H1N1, das laut Informationen des Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit nur von Mensch zu Mensch übertragen wird, handelt es sich im Gegensatz zur Vogelgrippe um eine Humaninfektion. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht daher auch von der „Nordamerikanischen Grippe“. Das Virus wurde bisher weder bei Schweinen noch bei Haustieren nachgewiesen. Deshalb seien besondere Vorsichtsmaßnahmen für Hunde und Katzen derzeit nicht nötig. Aus diesen Gründen sei auch nicht zu befürchten, dass Haustiere den Menschen anstecken könnten. Die momentane Entwarnung bedeutet allerdings nicht, dass sich die Sachlage nicht ändern könnte.  Denn wie sich die Situation weiter entwickelt, kann niemand sagen. Grundsätzlich kann jedes Virus mutieren und damit gefährlich werden.

Weitere interessante Links:

Friedrich-Löffler-Institut

Bundesinstitut für Risikobewertung

Bundesministerium für Gesundheit

Robert-Koch-Institut

 

 

Presse Mitteilung vom 26.06.2009:
Wichtigkeit medizinischer Vorsorge wird oft unterschätzt
 
Wenn es um die Gesundheit von Haustieren geht, scheint das Internet die Beratung durch den Tierarzt langsam zu verdrängen. Das ergab eine Umfrage des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) bei Tierhaltern. Danach ist der Tierarzt nur für jeden zweiten Tierhalter der wichtigste und erste Ansprechpartner. Mit 26 Prozent kommt dem Internet die zweitgrößte Wichtigkeit zu. Das kann verhängnisvolle Folgen haben. So gaben zum Beispiel 63 Prozent der Befragten an, alle notwendigen Impfungen durchgeführt zu haben. Die Realität aber sieht anders aus. Nur die Hälfte aller Hunde und nur ein Drittel aller Katzen sei geimpft, so der bpt. Ein wirksamer Schutz gegen Seuchen ist aber erst bei einer Impfdurchdringung von 70 Prozent gegeben. Die Umfrage ergab ebenfalls, dass die Tierhalter über das Thema Impfen nur unzureichend informiert waren. Jeder Dritte Tierhalter war der Meinung, die Grundimpfung schütze ein ganzes Leben lang, obwohl sie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss. Viele Tierärzte sehen einen Teil ihrer Patienten nur alle paar Jahre in der Praxis, weiß die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die mit den meisten Tierärzten zusammenarbeitet. „Es ist traurig, dass manche Tierhalter ihr Auto scheinbar regelmäßiger warten, als ihr Tier medizinisch untersuchen zu lassen.“, so Andrea Thümmel von TASSO e.V.

 
Presse Mitteilung vom 17.06.2009 
Profi-Tipps für das Fahrradfahren mit Hund


Die Sonne scheint, es ist warm – das beste Wetter also für eine kleine Radtour, an der auch lauffreudige Hunde teilnehmen können. Allerdings sind einige Grundregeln zu beachten. TASSO hat dazu den Hamburger Hundetrainer Detlev Schönfelder befragt, hier seine Tipps:

Nur kräftige Hunde dürfen mit:
Die meisten Hunde laufen gern, man darf sie aber nicht überfordern. Für Welpen und Hunde bis zu einem Jahr ist das Mitlaufen neben dem Rad tabu. Es sollte draußen außerdem nicht zu warm sein. Grundsätzlich gilt zudem: Die Geschwindigkeit muss der Größe des Hundes angemessen sein, wobei man nach „Sprintstrecken“ immer eine Pause einlegen sollte.

Ohne Training geht’s nicht:
Hund und Fahrrad müssen sich erst aneinander gewöhnen. Dazu nimmt man das Rad zwischen sich und dem kurz angeleinten Hund und schiebt erst einmal ein paar Runden. Der Hund muss sich dabei immer auf Sattelhöhe befinden. Bleibt das Rad stehen, sollte der Hund sich hinsetzen. Klappt diese Übung, wird in freiem Gelände – möglichst abseits von Straßen und stark frequentierten Wegen – mit Herrchen oder Frauchen im Sattel geübt. Fahren Sie langsam und mit einigen Kurven, weichen Sie Hindernissen aus und bremsen Sie spontan, Ihr Hund sollte alles brav mitmachen.

Vorsicht in dichtem Straßenverkehr:
Der Hund am Fahrrad muss immer auf der dem Verkehr abgewandten Seite des Radwegs laufen. Vermeiden Sie unbedingt dicht befahrene Straßen. Das Mitführen von Hunden am Rad ist zwar nicht verboten, mit rechtlichen Konsequenzen sollte man aber rechnen, wenn das Gespann Rad-Hund zum Verkehrshindernis wird oder gar das Tierschutzgesetz missachtet wird. Das Laufen auf der Straße wird dem Hund ohnehin kaum Freude machen, rauer Asphalt schadet den Pfoten, Autoabgase machen das Atmen schwer.


Die zehn Regeln von Hundetrainer Detlev Schönfelder fürs Radfahren mit Hund:
1. Viele Pausen einlegen, Hund beobachten
2. Keine zu jungen, kranken oder alten Hunde am Rad laufen       lassen
3. Laufleistung (Strecke und Tempo) langsam steigern
4. Nie bei Hitze fahren. Der Hund hat keine Fahrtwindkühlung,     und in Bodennähe ist es außerdem wärmer als auf dem           Sattel
5. Wasser oder ein erfrischendes Bad im Bach anbieten
6. Nicht zu lange auf Asphalt bleiben
7. Abgasreiche Strecken schnell verlassen
8. Stark befahrene Radwege meiden
9. Nicht die Leine ums Lenkrad wickeln
10. Nie vor der Radtour füttern

 
Presse Mitteilung vom 21.05.2009
Tierschutz-TÜV ab 2012

 
Einen ersten und wichtigen Schritt in Richtung einer besseren Haltung von Nutztieren hat der Bundestag am 20. März 2009 als Gesetz beschlossen. Der ab 2012 in Kraft tretende "Tierschutz-TÜV" soll die Haltungsbedingungen für Nutztiere verbessern und kontrollieren. Ein Prüf- und Zulassungsverfahren soll verhindern, dass den Tieren Schmerzen zugefügt werden. Der Agrarausschuss drängt darauf, bei der Legehennenhaltung in Käfigen rasch tätig zu werden. Die zur Umsetzung des Gesetzes erforderliche Rechtsverordnung sollte sich deshalb zunächst auf diese Tiere konzentrieren. Bis Ende des letzten Jahres hatte eine Legehenne ungefähr den Platz einer DIN A4 Seite für sich zur Verfügung. Die nach diesem Zeitpunkt vorgeschriebenen, so genannten Kleinvolieren bieten den Tieren mit zirka 800 Quadratzentimetern pro Henne aber leider auch nur unwesentlich mehr Platz als vorher. Auf Grund des nach wie vor großen Platzmangels können die vorhandenen Scharrmöglichkeiten und Sitzstangen von den Tieren überhaupt nicht in Anspruch genommen werden. Der Stress für die Hennen bleibt. Verhaltensstörungen sind an der Tagesordnung.

 
Presse-Mitteilung vom 02.05.2009:
Hunde allein im Auto:
Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur droht der Tod

 
Man hört sie zum Anfang eines jeden Sommers immer wieder aufs Neue - die Horrormeldungen von im Auto eingeschlossenen und dann bei Hitze qualvoll umgekommenen Hunden wie erst jüngst wieder ein Fall im Europapark zeigte. Ein Mann hat seine 3 Hunde den ganzen Tag im verschlossenen Auto zurückgelassen, die man später tot und zusammengekrümmt fand. „Wann wird auch der letzte Tierhalter endlich verstehen, dass ein Hund die Wärme nicht wie wir Menschen durch Schwitzen ausgleichen kann!“, so Dennis Schiffer von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Ab zirka 20 Grad Celsius Außentemperatur reichen schon wenige Minuten in einem verschlossenen Auto in praller Sonne, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen, da sich das Auto auf bis zu 50 Grad Celsius aufheizt. Hunde und Katzen schwitzen nicht. Sie regulieren den Wärmeaustausch durch Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an, die Tiere kochen im wahrsten Sinne des Wortes innerlich. Zellen und Organe gehen kaputt. Schließlich kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt letztendlich an Herzversagen. Erste Anzeichen dieser Überhitzung: Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. Lebenswichtige Organe werden weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die Körpertemperatur auf 43 Grad Celsius an, gerinnt das körpereigene Eiweiß, was Bewusstlosigkeit und den Tod zur Folge haben kann.
Was können Sie tun, wenn Sie einen Hund in Not im Auto sehen?
· Verständigen Sie sofort die Polizei
· Helfen Sie umgehend. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall! Das Tier muss deshalb so schnell wie möglich in tierärztliche Behandlung. Bringen Sie das Tier umgehend an einen schattigen Platz und kühlen Sie es langsam mit nasskalten Tüchern für mindestens 30 Minuten ab. Ist der Hund bei Bewusstsein - und nur dann - schluckweise Wasser anbieten. Bei Bewusstlosigkeit muss der Hund in die stabile Seitenlage gebracht werden, wobei die Zunge heraushängen muss. 
· Helfen Sie uns! Fordern Sie jetzt kostenlose Karten zum Auslegen, Verteilen auf Supermarktparkplätzen, in Freizeitparks, Tankstellen, auf Hundeveranstaltungen, in Hundesportgruppen oder -vereinen an. Je mehr Menschen wissen, wie gefährlich es für einen Hund im heißen Auto werden kann, desto weniger Tiere müssen sterben. 
Fordern Sie per E-Mail (info@tasso.net; Betreff: Anforderung Aufklärungskarte "Hund im Auto") Ihre kostenlosen Karten zum Verteilen an. Vielleicht retten Sie ja somit ein Tierleben. Bitte geben Sie uns Ihre Postanschrift und die Anzahl der gewünschten Karten an.

  
Presse-Miteilung vom 19.04.2009:
Skandal aufgedeckt:
Massenmord an rumänischen Hunden

 
Seit Tagen werden in weit von Brasov, Rumänien, entfernten Gemeinden Hunde vom Tierordnungsdienst Brasov systematisch gejagt, betäubt, auf Transporter geworfen und mehr tot als lebendig in die Tötungsstation nach Brasov gebracht. Dort werden die Tiere nach 14 Tagen getötet. Diese Entwicklung ist auch darum so unfassbar, weil Rumänien seit Monaten die Verabschiedung eines modernen Streunerhunde-gesetzes, das die Tötung von Straßenhunden endgültig verbieten soll, ankündigt. Eine tierschutzgerechte Lösung des Straßenhundproblems in der Karpatenstadt Brasov und Umgebung ist jetzt dringender denn je.
Um bis zur Verabschiedung des Streunerhundgesetzes so viele Hunde wie möglich aus der Tötungsstation in Brasov zu retten, unternahm der Bund gegen Missbrauch der Tiere, mit dem TASSO beim Straßenhundeprojekt eng zusammenarbeitet, in den vergangenen Monaten emotionale, logistische und finanzielle Kraftanstrengungen. Viele zum Tode verurteilte Hunde konnten gerettet und in liebevolle Familien vermittelt werden.
Ab Mai sollen die Straßenhunde in und um Brasov kastriert werden. „Die Vorbereitungen beim bmt laufen auf Hochtouren - und mitten drin erreicht uns nun diese Hiobsbotschaft, dass die Bürgermeister einiger Gemeinden und der Leiter des Tierordnungsamtes Brasov einen Massenmord an Hunden organisieren.“, erzählt Petra Zipp, verantwortlich für den Auslandstierschutz beim bmt, fassungslos.
Der bmt hat sofort beim Botschafter Rumäniens in Berlin protestiert und aufgrund der Tragweite des Geschehens um seine persönliche Unterstützung gebeten und ebenfalls das Auswärtige Amt benachrichtigt.
„Es kann nicht sein," sagt Petra Zipp „dass Rumänien Subventionen von der EU zum Ausbau der Wirtschaftsleistung erhält und sich gleichzeitig eklatante Rückschritte im Tierschutz erlaubt. Die Praktiken, Hunde zu jagen, in Tötungsstationen einzusperren, verhungern zu lassen oder sie umzubringen, stehen einem jungen EU-Mitgliedsstaat sehr schlecht an. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Denn das Töten gesunder Hunde verbietet das 2008 in Kraft getretene Tierschutzgesetz auch in Rumänien.“
Der Bürgermeister von Brasov hat seine Bereitschaft zugesichert, ein tierschutzgerechtes Vorgehen zu unterstützen. „Die Bevölkerung in Brasov und den meisten Gemeinden, mit denen wir gesprochen haben", erklärt Petra Zipp, „wollen ihren Straßenhunden helfen. Sie sind von den Kastrationen als einziger Lösung des Straßenhundproblems überzeugt - und sind jetzt genauso schockiert und tieftraurig wie wir, dass einige Politiker sich weiter an solchen Verbrechen schuldig machen."

Das können Sie für die Hunde in Brasov tun:
Unterstützen Sie die Forderung des bmt an die Verantwortlichen in Brasov und Gheorgheni nach einem Stopp aller Tötungen und fordern Sie mit uns Kastrationsprogramme als einzige humane Lösung des Streunerhundeproblems.

Beteiligen Sie sich hier an der Protestaktion:
Meine Stimme für Streuner in Europa

     
Presse-Mitteilung vom 14.04.2009:
TASSO warnt: Betrüger nutzen Tierleid aus -
SMS-Codes und Anrufe in Zusammenhang mit Online Bezahldiensten ignorieren

 
Wer sein Tier vermisst, weiß wie hoch emotional die Situation ist und wie empfänglich man für jeden Hinweis nach dem Ausreißer ist. Nicht neu, aber immer wiederkehrend, ist folgende Masche von Betrügern. Das Internet wird nach den Homepages von Tierheimen und Tierschutzvereinen und dort speziell nach den Such- und Fundtieranzeigen abgesucht. In guter Absicht geben die Tierhalter, die dort eine Anzeige aufgeben, unter anderem ihre Telefonnummern bekannt. Laut Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, erhielten die so von den Betrügern ermittelten Tierbesitzer Anrufe von angeblichen Tierschutzvereinen, in denen ein zuvor per SMS auf das Handy übermittelter PIN-Code des Online-Bezahldienstes Clickandbuy abgefragt wird. Dieser Code muss aktiviert werden - so die Behauptung - um angeblich im Internet zu sehen, ob es sich wirklich um das eigene Tier handelt. Tatsächlich aber dient der gesendete und schließlich aktivierte Code ausschließlich zur Verifizierung der Anmeldung beim Bezahldienst Clickandbuy. 
Der TASSO-Chef empfiehlt: „Wenn jemand am Telefon nach eindeutig vertraulichen Informationen wie PIN-Codes fragt, grundsätzlich auflegen.“ Um Abzock-Versuchen vorzubeugen, sollten Vermisstenanzeigen niemals Name, Anschrift oder Telefonnummer enthalten, warnt der Tierschutzexperte. Durch die öffentliche Preisgabe persönlicher Daten und Kontaktnummern im Internet, haben Betrüger leichtes Spiel.
Viel besser sei es, die Suche TASSO zu überlassen. Die von dem Verein verbreiteten Suchanzeigen enthalten keinerlei Informationen, die auf den Besitzer des vermissten Tieres schließen lassen. Zudem ist dieser Service vollkommen kostenfrei.
Bitte melden Sie uns schriftlich mit ausführlicher Beschreibung unter newsletter@tasso.net alle Anrufe in Zusammenhang mit Betrügereien im Zusammenhang mit Online-Bezahldiensten, da die Kriminalpolizei bereits eingeschaltet ist.

   
Presse-Mitteilung vom 05.04.2009:
Falsche Tierschützer am Telefon: Bei Anruf Abzocke

 
„Hallo, ich rufe an vom Tierschutz, um die Daten Ihres Haustiers abzugleichen und zu fragen, ob die Mitgliedschaft verlängert werden soll.“ So oder so ähch melden sich derzeit falsche Tierschützer am Telefon. Ihr Ziel: Die Angerufenen sollen Geld überweisen oder persönliche Daten mitsamt Bankverbindung preisgeben. Als Urheber der Telefonaktionen werden bevorzugt Tierschutzorganisationen missbraucht, unter anderen der auf die Rückvermittlung von Haustieren spezialisierte Verein TASSO e.V.: „Abgesehen davon, dass wir gar keine Mitgliedsbeiträge oder sonstige Gebühren verlangen; wir nehmen Kontakt mit den bei uns registrierten Tierbesitzer ausschließlich im Rahmen von Rückvermittlungen verlorener Tiere auf“, erklärt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale in Hattersheim bei Frankfurt.

Telefonanrufen, bei denen es um Geld geht, sollte man grundsätzlich mit äußerster Vorsicht begegnen, rät McCreight. Sicheres Indiz für unseriöse Anfragen sei die ausgeblendete Telefonnummer. „Moderne Telefone verfügen über ein Display, das die Nummer des Anrufers zeigt“, erklärt der Tierschützer. Diese Nummer werde automatisch an den Angerufenen übermittelt – es sei denn, die Weitergabe wurde vom Anrufer bewusst abgeschaltet. CLIR (Calling Line Identification Restriction) nennt sich diese Funktion, die anonyme Anrufe überhaupt erst möglich macht. „Leider gibt es keine Möglichkeit, bei aktivierter CLIR den Anrufer zu identifizieren“, bedauert McCreight und empfiehlt: „Ruft jemand in Sachen Tierschutz an, fragt nach persönlichen Daten oder bittet um Beiträge oder Spenden, genügt ein Blick aufs Display. Bleibt dieses leer, einfach um eine Telefonnummer für den Rückruf bitten – mit ziemlicher Sicherheit wird dann das Gespräch vom Anrufer blitzschnell beendet…“

   
TASSO warnt:
Hunde nicht vor dem Geschäft anleinen

 
Es gehört schon so zum Straßenbild dazu, dass es fast nicht mehr auffällt: der in guter Absicht vor einem Geschäft „mal kurz“ angeleinte Hund. Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister, warnt eindringlich vor dieser Fahrlässigkeit vieler Hundehalter. Gerade im Zusammenhang mit dem in Deutschland zunehmenden illegalen Hundehandel ist die Gefahr für das Tier, geklaut zu werden, besonders groß. Ob der Hund dabei nur ganz kurz oder für längere Zeit angeleint ist, spielt überhaupt keine Rolle. Das Klauen sei eine Sache von Sekunden, weiß McCreight. Diebe würden die Situation ausgiebig beobachten und dann im geeigneten Augenblick zuschlagen. Ein weiterer wichtiger Faktor kommt laut McCreight dazu: „Nicht jeder Mensch traut sich, an einem nahe der Eingangstür zum Supermarkt angeleinten Hund vorbei. Für viele Hunde ist die Abwesenheit von Herrchen oder Frauchen purer Stress. Nähern sich dann auch noch Fremde, kann auch der liebste Hund durchaus auch mal in Panik geraten und zuschnappen.“

   

Quelle der Pressemitteilungen:

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net

 

 

Der Freundsschaftsapfel

Klickt auf das Bild und seht, wie er funktioniert.

Zwischenmahlzeit Zwischenmahlzeit
Buddeln.... Buddeln....
Schatten jagen.... Schatten jagen....