Tasso-Newsletter 2010....
Perssemitteilung vom 28.08.2010:
Hund vor Supermarkt in Münster geklaut -
Wer hat Pia gesehen?
Als aktuellem Anlass warnt die Tierschutzorganisation TASSO e.V. erneut davor, keine Hunde unbeaufsichtigt vor einem Supermarkt anzuleinen. Auch nicht für nur kurze Zeit! Am Freitag den 13. August 2010 wurde am Kaufpark Münster in der Geiststraße um zirka 18:00 Uhr ein schwarzer zirka 40 Zentimeter großer Mischling entwendet. Nach dem dreiminütigen Einkauf fanden die Besitzer von Pia vor dem Supermarkt nur noch die Leine vor. Die am Boden zerstörten Tierfreunde haben schon alles unternommen, um den Hund wiederzufinden. Jetzt hat die BILD-Zeitung zusammen mit TASSO einen großen Aufruf gestartet. Mehr zum Schicksal von Pia unter: www.pia-gesucht.de
Hinweise nimmt der Besitzer Herr Leuffen rund um die Uhr unter michael@pia-gesucht.de oder TASSO unter der Notrufnummer 06190.937300 entgegen.
Pressemitteilung vom 20.8.2010:
Hund im geparkten Auto:
Schon 20 Grad Celsius können tödlich sein!
Mit der Kampagne "Hund im Backofen" kämpfen die Tierschutzorganisation TASSO e.V. und die Online-Community dogspot.de für mehr Verständnis für Hunde im Auto. dogSpot - mit über 300.000 Mitgliedern die größte Hunde-Community im deutschsprachigen Raum – unterstützt die Aktion als Partner von TASSO.
Trotz Temperaturen von über 30 Grad Celsius finden sich immer wieder Autofahrer, die ihren Wagen in praller Sonne parken – mit dem Hund auf dem Rücksitz. "Dabei reichen schon Außentemperaturen von 20 Grad, um bei direkter Sonneneinstrahlung das Innere des Wagens in wenigen Minuten auf über 50 Grad aufzuheizen", erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. "Für den Hund bedeutet das akute Lebensgefahr."
Zur Aufklärung hat TASSO auch dieses Jahr Plakate und Infokarten produziert, die Tierfreunde an "neuralgischen Orten" wie Parkplätze an Supermärkten, Zoos oder Vergnügungsparks platzieren können. "Das Material ist kostenlos und kann unter www.tasso.net bestellt werden", sagt McCreight und empfiehlt denjenigen, die einen apathisch wirkenden, stark hechelnden Hund in einem geparkten Auto entdecken, einen Anruf bei der Polizei. Außerdem sollte der Besitzer ausfindig gemacht werden, beispielsweise durch einen Ausruf in den angrenzenden Geschäften oder über die Verantwortlichen von Zoos und Parks. "Die Polizeibeamten werden hoffentlich eine Scheibe des Wagens einschlagen und den Hund befreien", so McCreight. Die Kosten für den Einsatz müsse nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (AZ 12 A 10619/05) der Hundebesitzer tragen. "Außerdem kann er mit einer Anzeige wegen Tierquälerei rechnen", gibt der TASSO-Chef zu bedenken.
Ist der Hund endlich befreit, sollte man sehr behutsam mit ihm umgehen und ihn keinesfalls beispielsweise mit kaltem Wasser überschütten. Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher empfiehlt feuchte Umschläge an Beinen und Pfoten. Durch die Verdunstung des Wassers werde die Körpertemperatur des Hundes schnell gesenkt. Eiskaltes Wasser sei auch fürs Trinken tabu. "Wenn der Hund überhaupt noch in der Lage ist, Wasser aufzunehmen, sollte dies temperiert sein", rät Wilcken. Ein Besuch beim Tierarzt sei in jedem Fall notwendig. "Hier kann der Flüssigkeitsverlust durch Infusionen schnell ausgeglichen werden."
Sehen Sie unter www.tasso.net, was bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur im Auto passiert. Unterstützen Sie die Aktion "Hund im Backofen" auch auf dogspot.de und tauschen Sie sich mit anderen Hundefreunden aus.
Pressemitteilung vom 18.8.2010:
Weiterer Etappensieg gegen den unseriösen Hundehandel:
Hubert W. darf auch weiterhin keine Hunde halten Treffen Betroffener am 12. September 2010
Etappensieg: Der 2007 wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorbestrafte Hubert W. hatte unlängst gegen das ihm auferlegte Verbot, Hunde zu halten, geklagt. Erfolglos, wie sich jetzt herausstellte. Die zahlreichen Anklagepunkte führten schon damals zu der Entscheidung des Dorstener Amtsgerichts, Hubert W. keine Erlaubnis zur Hundehaltung zu erteilen. Dieses Urteil hielt auch den damaligen Berufungen stand. Auch heute entschied das Gericht gegen den Mann: Die Verurteilung schließe eine Zuverlässigkeit des Hubert W. aus, so das Gericht in seiner Urteilsbegründung.
Das Interesse Geschädigter und der Medien an der gemeinsamen Kampagne „Wühltischwelpen – nein Danke!", die TASSO, der ETN und bmt 2009 ins Leben gerufen hatten, ist riesig. Am 12. September 2010 werden die drei Tierschutzorganisationen deswegen ein Treffen Betroffener aus ganz Deutschland in Nordrhein-Westfalen veranstalten. Erfahrungsaustausch steht hier im Mittelpunkt. Das ZDF wird uns live begleiten und die Geschichten verfilmen.
Bitte melden Sie sich unter www.tasso.net an, wenn auch Sie Erfahrungen mit einem unseriösen Hundehändler hatten und am 12. September 2010 dabei sein möchten. Den Ort der Veranstaltung geben wir noch bekannt.
Pressemitteilung vom 12.08.2010
Vorsicht Telefonabzocke!
Aus aktuellem Anlass warnt TASSO vor betrügerischen Anrufern, die Spendengelder abkassieren wollen. Die Abzocker gehen wie folgt vor: Man habe doch vor drei Jahren eine Unterschrift gegen Tiertransporte geleistet, und jetzt wäre es doch an der Zeit, eine Spende zu leisten oder die Patenschaft für ein Tier zu übernehmen. Jüngst haben sich die Anrufer unter dem Namen TASSO gemeldet, aber auch andere Tierschutzorganisationen blieben in der Vergangenheit nicht verschont.
TASSO-Tipp: Nie am Telefon die Bankverbindung oder Kreditkartennummer für Spendenzwecke angeben!
Wie erkennen Sie Betrüger?
Seriöse Tierschutzvereine wie TASSO, Bund gegen
Missbrauch der Tiere, Deutscher Tier- und Naturschutz, Deutscher Tierschutzbund und viele andere rufen nie an, um Spenden am Telefon zu sammeln.
Anrufer müssen zu Werbezwecken eine Nummer auf dem Display übermitteln. Sie machen sich bei Nichteinhaltung strafbar. Sehen Sie keine Nummer im Display, sofort auflegen.
Unseriöse Anrufer werden oft aggressiv, wenn sie nicht sofort ans Ziel kommen. Einschüchterungsversuche mit den Worten „Wenn nicht, dann…“ sind ein Indiz für Unseriösität.
Unseriöse Anrufer wollen nicht zurückgerufen werden. Im Zweifelsfall zum Test einfach mal die Frage stellen, ob man zurückrufen kann.
Was können Betroffene tun?
Bitte melden Sie sich bei TASSO unter presse@tasso.net. Wir werden die Fälle sammeln und gegebenenfalls zur Anzeige bringen.
Pressemitteilung vom 05.08.2010
Tierversuche in Hessen dramatisch gestiegen
Die Tierversuche des Landes Hessen sind im Jahr 2009 dramatisch angestiegen. Allein die Forschungseinrichtungen der Wirtschaft des Landes verbrauchten insgesamt 160.744 Tiere, wie der Bund gegen Missbrauch der Tiere jetzt berichtet. Dazu kommen die Tierversuche an den hessischen Universitäten: Allein an der Johann Wolfgang Goethe-Universität kamen 2009 fast 25.000 Tiere ums Leben, fast doppelt so viele wie fünf Jahre zuvor. Angesichts der erschreckenden Zahlen bleibt die Frage, wann man endlich zu alternativen Methoden wechseln wird.
Dazu Mike Ruckelshaus vom Bund gegen Missbrauch der Tiere: "Konkret fordern wir von der Landesregierung die Einrichtung einer Professur zur Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch sowie ein landesweites Förderprogramm für die Entwicklung von Alternativmethoden." Darüber hinaus sehe der Bund gegen Missbrauch der Tiere ein nachahmenswertes Beispiel für Hessen in den Koalitionsvereinbarungen der neuen Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die eine jährliche Reduzierung der Tierversuche um zehn Prozent vorsehen, so Ruckelshaus weiter. "Die Vermutung liegt nahe, dass auch in anderen Bundesländern die Tierversuchszahlen an Universitäten und wirtschaftlichen Forschungseinrichtungen ähnlich wie in Hessen gestiegen sein könnten", unterstützt Philip McCreight von TASSO die Forderung nach alternativen Versuchsmethoden. "Wir benötigen daher dringend eine politische Lösung."
Pressemitteilung vom 14.07.2010
Sturm zerstört Tierheim in Hage
TASSO Aufruf: Tiere brauchen dringend ein neues Zuhause
Der Sturm über Helgoland hatte am Montagmittag auch das zum Verein "Bund gegen Missbrauch der Tiere" gehörende Tierheim in Hage verwüstet. Innerhalb von nur zehn Minuten waren 75 Prozent aller Bäume umgeknickt, die Telefonleitungen gekappt und Hütten und Freigehege zerstört worden. Zum Glück wurden keine Menschen und keines der Tierheimtiere verletzt, aber alle Tiere sind wegen des Stresses verstört.
Da den 40 Hunde und nochmal so vielen Katzen aus Hage im wahrsten Sinn des Wortes das Dach über dem Kopf fehlt, sucht das Tierheim jetzt ganz dringend liebevolle Pflegestellen in der Nähe oder – noch besser – ein neues Zuhause. TASSO ruft alle Tierfreunde, die sich mit Gedanken getragen haben, in Kürze ein Tier zu sich zu holen auf, sich unter www.tierheim-hage.de nach einem neuen vierbeinigen Freund umzuschauen. Frau Sottmeier vom Tierheim Hage freut sich auf eine Nachricht von Ihnen unter 04933-992824 (wegen Leitungsschäden nicht immer zu erreichen) oder unter tierheim-hage@t-online.de. Auch Spenden zum Aufbau des Tierheims sind gerne
Pressemitteilung vom 16.06.2010:
EU-Chemikalienverordnung REACH:
45 Tage Hoffnung für die Tiere
Zunächst sah es nach einer Niederlage für die vielen Tierschutzorganisationen aus, als die EU-Chemikalienverordnung REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien) am 1. Juni 2007 trotz heftigster Proteste von Tierschutzorganisationen in Kraft trat. Und REACH ist noch heute ein Vergehen an den Tieren, denn die Verordnung sieht Tierversuche als Testmethode für die Gefährlichkeitsprüfung von Chemikalien vor. Das bedeutet Leid für Millionen von Versuchstieren.
Mit der auf Druck von Tierversuchsgegnern aufgenommenen 45-Tage-Kommentierungsphase in REACH gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer für die Versuchstiere: Chemiefirmen müssen – bevor sie Tierversuche durchführen – Testvorschläge bei der für REACH zuständigen Chemikalienbehörde ECHA in Helsinki einreichen. Die ECHA stellt diese Anträge 45 Tage lang für interessierte Kreise ins Netz. Tierschutzorganisationen haben somit die Möglichkeit, innerhalb dieser Frist zu kontrollieren, ob die von der ECHA geforderten Daten nicht schon vorhanden sind oder mit tierversuchsfreien Methoden gewonnen werden können. Ein ähnliches Vorgehen in den USA hat im Jahr 2000 über 800.000 Versuchstieren das Leben gerettet. REACH soll bis 2018 abgeschlossen sein. Bis dahin werden zwischen 8 Millionen und 54 Millionen Tiere sinnlosen und grausamsten Versuchen zum Opfer gefallen sein. Mehr Informationen: www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Pressemitteilung vom 08.06.2010:
Aktion "Wühltischwelpen - nein Danke!
Demo in Dorsten
Unseriösen Hundehandel bekämpft man nur mit Aufklärung. Erst wenn die Nachfrage zurück geht, hört das Leid der Hunde auf. Sogar das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat sich in seiner Ausgabe vom 1.06. 2010 des Themas "Wühltischwelpen" angenommen. TASSO, der ETN und bmt haben das Jahr 2010 zum "Jahr gegen den unseriösen Welpenhandel" ausgerufen. In diesem Zusammenhang ist am 26.06. 2010 ab 11:00 Uhr eine friedliche Demonstration in Dorsten geplant. Treffpunkt ist die Straßenecke "Im Erlenkamp/Hohes Bram" in Dorsten. Jeder ist willkommen: Betroffene, Interessierte, Presse, Hundefreunde...
Damit wir planen können, bitten wir um kurze Anmeldung:
http://www.tasso.net/Tierschutz/Wuhltischwelpen/Protestaktion
Bitte diesen Newsletter auch in Foren und Netzwerken großflächig verteilen.
Presse Mitteilung vom 30.05.2010:
TASSO-Umfrage: Was bringt ein Hundeführerschein?
Ihre Meinung interessiert uns
Über sieben Millionen Hunde leben allein in Deutschland. Die Vierbeiner sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Trotzdem stößt man als Hundehalter leider nicht immer auf Verständnis. Zum großen Teil sind die Probleme und Missverständnisse im Zusammenhang mit Hunden in der Gesellschaft von den Hundehaltern mit verschuldet. "Als Hundehalter müssen wir den ersten Schritt tun und zeigen, dass wir in der Lage sind, einen Hund auch zu führen", ist die feste Überzeugung von Mirko Tomasini, dem Hundeexperten für sprachlose Kommunikation. Tomasini spricht damit ein Grundproblem in der Mensch-Hundebeziehung an. "Viele Hundehalter haben noch nicht verstanden, dass das Verhalten eines Hundes das Produkt der Beziehung zwischen beiden ist. Und Beziehung gestalte ich durch Kommunikation und nicht durch Erziehung." Der Knackpunkt ist laut Tomasini das WIE. "Viel zu oft muss ich erleben, dass es dem Menschen nicht gelingt, sich auf den Hund und seine Art der Kommunikation einzulassen. Da muss es zwangsläufig zu Missverständnissen kommen. Und wenn dann etwas passiert, wird die Schuld beim Hund und nicht beim Menschen gesucht."
TASSO will wissen: Ist der Hundeführerschein die Lösung zu einem besseren Miteinander mit Hunden in der Gesellschaft? Würde ein tieferes Verständnis um das Wesen eines Hundes zu weniger Problemen führen? Sollte jeder Hundehalter einen solchen Führerschein besitzen, damit die Mensch-Hundebeziehung funktioniert?
Sagen Sie uns, was Sie vom Hundeführerschein halten
Mehr zum Thema "Kommunizieren statt erziehen" und die sprachlose Kommunikation von Mirko Tomasini erfahren Sie unter: www.naturhund.de
Presse Mitteilung vom 18.05.2010:
Welpen für den ZDF „Fernsehgarten“ gesucht.
Jetzt anmelden. Die Plätze sind begrenzt
Das ZDF ist auf den Hund gekommen und dreht am 5. und 6. Juni 2010 einen Beitrag zur Welpenerziehung. Dafür werden niedliche, vierbeinige Hauptdarsteller gesucht. Willkommen ist jeder Welpe, egal ob klein oder groß, ob Mischling oder Rassehund. Das Team des Hundezentrums Rhein-Main freut sich über eine rege Beteiligung von Welpenbesitzern mit ihren Welpen. „Für die Filmaufnahmen sollten die Kleinen aber schon ein paar Dinge beherrschen. Deswegen ist der Besuch der Hundeschule angeraten", so Rainer Schröder vom Hundezentrum Rhein-Main. "Eine weitere Trainingsmöglichkeit vor solch einer Kulisse wird es wohl so schnell kein zweites Mal geben."
Wer also Training und Filmspaß kombinieren möchte, sollte sich den Nachmittag des 05.06.2010 und den Sonntag (06.06.) möglichst frei halten, denn natürlich dürfen die Vierbeiner auch bei der Generalprobe am Samstag nicht fehlen.
Wer mit seinem Welpen am ZDF "Fernsehgarten" teilnimmt, erhält 15 Welpen- / Junghundestunden zum Preis von 10!
Anmeldungen unter:
Hundezentrum Rhein-Main
Frau Katrin Voigt
Auf der Lind 3
65529 Waldems-Esch
Tel.: 06126-957 58 42
www.hundezentrum-rhein-main.com
Presse Mitteilung vom 23.04.2010:
24. April 2010:
Internationaler Tag für die Abschaffung der Tierversuche
Protestieren Sie mit!
Ratten, Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Gerbils (Rennmäuse), Hunde, Katzen, Affen, Schafe, Rinder, Pferde, Schweine, Fische, Hühner und Tauben – kaum ein Tier, dass in Deutschland von Tierversuchen verschont bleibt. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums wurden im Jahr 2008 bundesweit 2,7 Millionen Tiere in Tierversuchen getötet. Mit der Verabschiedung von REACH im Dezenber 2006, einer EU-Verordnung zur Evaluierung von chemischen Substanzen, werden in den nächsten 10 Jahren weitere zig Millionen Tierversuche hinzukommen. Dabei gilt Hannover als Hochburg der unter Tierschützern umstrittenen Forschung am Tier. "Tierversuche werden nicht zum Wohle des Menschen gemacht, sondern weil einflussreiche Interessensgruppen davon profitieren." ist Dr. med. vet. Corina Gericke von der Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche" sicher.
Befürworter von Tierversuchen argumentieren gerne mit dem großen Nutzen für den Menschen: Was sei schon ein Tierleben im Vergleich zu einem Menschenleben. Dabei wird hartnäckig ignoriert, dass sich die Ergebnisse aus Tierversuchen keinesfalls eins zu eins auf den Menschen übertragen lassen. Das Beispiel Contergan hat das leider eindrucksvoll gezeigt. "Da Tiere die meisten menschlichen Krankheiten nicht bekommen, werden sie künstlich krank gemacht", erklärt die Tierärztin Gericke. "Diese sogenannten Tiermodelle haben jedoch außer einigen Symptomen nichts mit den komplexen Krankheiten des Menschen gemein. Die Ursachen hierfür sind vielfach in der Lebensweise und umweltbedingten Auslösern zu suchen. Diese Faktoren werden bei der tierexperimentellen Forschung jedoch nicht berücksichtigt", so Gericke.
Zu den bereits vorhandenen tierexperimentellen Einrichtungen will der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim ein neues Forschungszentrum für Nutztierimpfstoffe bauen. Das Vorhaben soll jährlich 2.000 Schweinen das Leben kosten. Mit Impfstoffen und Antibiotika-Cocktails werden die Tiere den qualvollen Haltungsbedingungen angepasst. Die Produktion von Billigfleisch soll damit noch lukrativer gemacht werden, so "Ärzte gegen Tierversuche".
Dabei gäbe es genug Alternativen zu Tierversuchen: Die Ärztevereinigung fordert einen sofortigen Umstieg auf tierversuchsfreie Forschungsmethoden z.B. mit Zellkulturen, Mikrochips sowie klinische und epidemiologische Forschung. Diese seien nicht nur ethisch unbedenklich, sondern auch die einzige Möglichkeit in Medizin und Forschung zu relevanten Ergebnissen zu gelangen.
Am 24. April ist "Internationaler Tag für die Abschaffung von Tierversuchen". Geben Sie den Tieren eine Stimme. Protestieren Sie auf der Seite der "Ärzte gegen Tierversuche" gegen Tierversuche!
Presse Mitteilung vom 18.03.2010:
Nachtrag zum aktuellen Newsletter "Gefahr durch Zecken"
Nach heutiger Rücksprache mit der Toxikologie der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Gießen muss davon ausgegangen werden, dass Öle als Schutz vor Parasiten bei Katzen vor allem bei oraler Aufnahme eine toxische Wirkung haben können, was beim Schlecken des Fells nicht auszuschliessen ist. Auf den Einsatz von Neemöl und anderen Ölen auf Pflanzenbasis sollte daher verzichtet werden, da die Bestandteile von der Katze nicht verstoffwechselt werden können. Bei Hunden kann das Öl - wie bei fast allen Präparaten - unter Umständen allergische Reaktionen hervorrufen.
Aufmerksame Leser und Tierärzte haben uns auf diesen Umstand hingewiesen. Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, dass TASSO wichtige Informationslücken schließen konnte.
Wir sind bestrebt, die vielfältigen Themen unserer Newsletter umfassend zu recherchieren. Leider sind bei der großen Themenvielfalt Fehler nicht ganz auszuschließen. Daher sind wir auch in Zukunft für jegliche konstruktive Kritik dankbar.
Presse Mitteilung vom 17.03.2010:
Gefahr durch Zecken nicht unterschätzen
In Kürze sehen sich wieder Tausende von Tierbesitzern mit einem alljährlich wiederkehrenden Problem konfrontiert: kaum steigen die Temperaturen sind auch die blutsaugenden Zecken wieder da und nutzen Hund und Katze als willkommenen Wirt. Die Gefahren durch Borreliose und andere durch die Zecke übertragbare Krankheiten sind bekannt und müssen ernst genommen werden. Nicht selten führen sie zu schwerwiegenden Krankheiten.
Es gibt einige über den Tierarzt zu beziehende prophylaktische Mittel wie Halsbänder, Sprays, Tropfen oder Pulver. Der Wirkvorgang ist immer der gleiche: Die auf die Haut des Tieres aufzutragende Substanz gelangt ins Unterhautfettgewebe und wird dort gespeichert. Saugt die Zecke nun das Blut ihres Wirtes, „vergiftet“ sie sich und fällt ab. Die Zeckenmittel halten die Blutsauger also nicht - wie fälschlicherweise angenommen - davon ab, unsere Haustiere zu stechen. Nachteil all dieser gängigen Mittel: Sie sind chemisch und für Mensch und Tier nicht ohne Risiken. Immer mehr Tierbesitzer suchen daher nach natürlichen Möglichkeiten der Prophylaxe. Den absoluten Schutz vor Zeckenbissen gibt es allerdings leider nicht. Weder mit den chemischen noch mit den natürlichen Mitteln. Jedoch können verschiedene ätherische Öle durchaus vor Zecken schützen. Wenn rechtzeitig vor dem Auftreten der Zecken mit dem Vorsorge-Schutz begonnen wird, kann das Risiko deutlich verringert werden. Beim Hund wirkt im Allgemeinen ein Gemisch aus Teebaumöl und Neemöl. Für die Katze empfehlen Tierheilpraktiker eine Kombination aus Avocadoöl und Neemöl als Hauptbestandteil.
Presse Mitteilung vom 23.02.2010:
Kostenloser Tierarztservice bei TASSO
Was tun, wenn die Katze unter Niereninsuffizienz leidet, der Hund unerklärlich viel Fell verliert oder der Hamster verhaltensauffällig ist? Das TASSO Tierärzte-Team Dr. Anette Fach, Marcus Lewitschek und Christian Bank stehen allen Tierhaltern mit ihrer langjährigen Erfahrung zu tiermedizinischen Fragen auf www.tasso.net gerne zur Seite. Der im September 2009 ins Leben gerufene Service ist für einen ersten fachlichen Ratschlag oder eine Zweitmeinung gedacht. Er ersetzt auf gar keinen Fall die Untersuchung des Tieres beim eigenen Tierarzt.
Besuchen Sie uns auf www.tasso.net wenn Sie selbst eine Frage zur Gesundheit Ihres Tieres haben oder wenn Sie das Thema Tiermedizin grundsätzlich interessiert.
Presse Mitteilung vom 12.02.2010:
Was hält Ihr Chef von Tieren am Arbeitsplatz?
TASSO sucht die tierliebsten Arbeitgeber Deutschlands!
| Der Traum vieler Tierfreunde: Der Vierbeiner darf mit ins Büro. Für viele Chefs ist das allerdings ein Tabuthema. Sie befürchten Streit, gehen davon aus, dass die Konzentration leiden könnte oder sie eine einmalige Erlaubnis auf alle möglichen Tierarten ausdehnen müssen. Studien hingegen belegen schon lange, dass Haustiere einen positiven Einfluss auf das Arbeitsklima und die Sozialkontakte im Büro haben. TASSO möchte wissen: Sind Deutschlands Arbeitgeber wirklich tierlieb? Teilen Sie uns mit, wie Ihr Chef zu Tieren am Arbeitsplatz steht. Die tierliebsten Chefs Deutschlands werden auf der TASSO Homepage vorgestellt. |
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Danke, dass Sie an unserer Online-Umfrage teilnehmen.
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Presse Mitteilung vom 05.02.2010:
Polizei tötet Hund – Halterin soll für den Schaden aufkommen
| In der Silvesternacht haben Polizeibeamte mit ihrem Streifenwagen einen Hund auf der Autobahn A1 tot gefahren. Laut Aussage der Beamten, um Gefahr für die Allgemeinheit abzuwenden. Den am Dienstfahrzeug entstandenen Schaden von 2.500,- Euro soll die Hunde-Halterin nun bezahlen. Der neunjährige Australian Shepard war – wahrscheinlich durch die Silvesterknallerei verschreckt – von zu Hause weggelaufen und auf die nahe gelegene Autobahn geraten. Die durch einen Notruf verständigte Polizei verfolgte den kreuz und quer über die Fahrbahnen laufenden Hund fast eine Stunde. Der Hund war offensichtlich so verstört, dass er sich nicht anlocken ließ. Um weiteres Unheil zu verhindern, entschieden sich die Polizisten dafür, den Hund mit dem Auto zu überfahren, so das Landespolizeiamt Kiel. Ein Schuss kam für die Beamten nicht in Frage; zu groß sei die Gefahr für alle Autofahrer gewesen. Als wäre das noch nicht genug, legten die Beamten den leblosen Körper in ein Gebüsch am Fahrbahnrand. Auf die Frage, warum keine professionelle Hilfe geholt wurde, antworteten die Beamten, dass jede weitere zeitliche Verzögerung Menschenleben hätte kosten können. Philip McCreight, Leiter von TASSO ist entsetzt: "Es hätte bestimmt genug Möglichkeiten gegeben, den Fall zivilisiert zu beenden. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ein Tier versehentlich auf die Autobahn gerät." Die Tat der Beamten hält er für unüberlegte Willkür. Gar kein Verständnis kann McCreight aber dafür aufbringen, dass die Beamten sich nach dem Vorfall nicht wenigstens um die Identifizierung des Hundes über TASSO gekümmert haben, sondern ihn einfach am Straßenrand liegen ließen. |
Presse Mitteilung vom 01.02.2010:
Neuer Partner bei TASSO: dogSpot.de
Deutschlands größte Hunde-Community
unterstützt die Wühltischwelpen-Kampagne von TASSO
| dogSpot - mit über 300.000 Mitgliedern die größte Hunde-Community im deutschsprachigen Raum - ist neuer Partner von TASSO und unterstützt ab sofort das Projekt "Wühltischwelpen - nein Danke". Innerhalb der ersten 48 Stunden nach Bekanntwerden der Kampagne auf dogSpot.de haben bereits 352 Menschen das TASSO-Projekt unterstützt. Philip McCreight freut sich über die gegenseitigen Synergien für Tier und Mensch: "Bei der heutigen Informationsüberflutung darf man nicht mehr erwarten, dass die Menschen einen schon irgendwie finden werden. Man muss aktiv werden, und dort hingehen, wo die Zielgruppe ist." |
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Das Projekt "Wühltischwelpen" hatte bereits 2 Monate nach dem Start hohe Wellen geschlagen. Über 2.300 Menschen haben mehr als 100.000 kostenlose Informationskarten zum
Weiterverteilen an Hundefreunde angefordert. "Wir sind sicher, dass auch unsere Community sich für das Projekt begeistern wird", so Jürgen Dorner, Geschäftsführer von
dogSpot. |
Presse Mitteilung vom 30.01.2010:
Kaum Identifizierung toter Fundtiere - so können Tierhalter und Städte helfen
Leider werden tote Haustiere trotz vorsorglicher Kennzeichnung durch ihre Besitzer von den Städten und der Abfallwirtschaft beim Auffinden nur in den seltensten Fällen identifiziert, bevor sie entsorgt werden. Für die Besitzer bleibt damit eine lebenslange Ungewissheit, was aus dem geliebten Tier geworden ist. Dabei wäre es so einfach, ein Fundtier nach einer Tätowierungsnummer oder einem Chip abzusuchen und an TASSO zu melden. Oft wissen die Städte gar nicht, dass man ein Tier kennzeichnen und registrieren kann. Aufklärung ist also dringend nötig, damit Tierbesitzer in Zukunft nicht in schmerzhafter Ungewissheit um ihr Tier leben müssen. Kostenlos kann jetzt bei TASSO unter info@tasso.net Informationsmaterial zu dem Thema angefordert und an die Städte und Gemeinden verteilt werden.
Presse Mitteilung vom 16.01.2010:
Kostenlose Tierheim-Verwaltungssoftware von TASSO
TASSO unterstützt Tierheime mit Verwaltungssoftware:
Jetzt für eine von 50 kostenlosen Lizenzen für 2 Jahre bewerben
| 2009 hat TASSO unter dem Gedanken des Tierschutzes fast 100 Softwarepakete für die reibungslose Tierheimverwaltung von Tierheimen und Tierschutzorganisationen gesponsort. Damit ist die Verwaltung eines Tierheims, der Such- und Fundtiere sowie die Registrierung bei TASSO auf Knopfdruck möglich. Die Anfrage war letztes Jahr so groß, dass TASSO auch dieses Jahr Tierheime und Tierschutzorganisationen im In- und Ausland mit der Software unterstützen möchte. Die Schulung und Installation erfolgt über den Anbieter und TASSO-Partner CoMedius Business Solutions. Bewerbungen sind bis 31. März 2010 möglich. |
Presse Mitteilung vom 12.01.2010:
Wo gibt es die tierliebsten Vermieter Deutschlands?
Tierliebe Vermieter -30 größte Städte unter die Lupe genommen
Die Immobilien-Suchmaschine immobilo aus Berlin analysierte 10.102 Wohnungsangebote in den 30 größten Städten. Hunde- oder Katzenbesitzer haben in Hamburg die größte Chance, eine neue Mietwohnung zu finden
In 93,5 Prozent der Angebote mit Angaben zu Haustieren wurde diese ohne Einschränkung akzeptiert. Leipzig und Frankfurt folgen mit 85,9 beziehungsweise 85 Prozent. Auch in Dortmund, Bochum und Münster sind Haustiere in über 75 Prozent der Fälle willkommen. Ganz schlecht sehe es dagegen in Aachen aus, wie immobilo-Geschäftsführer Christian Scherbel verrät. 66,7 Prozent der Vermieter würden Haustiere generell ablehnen. In Stuttgart seien es immerhin noch 59,7 Prozent, in Karlsruhe 40,7. Unproblematisch geht es offenbar in Leipzig, Kiel und Hannover zu: In diesen Städten werde lediglich in 2 Prozent der Anzeigen darauf hingewiesen, dass Haustiere unerwünscht sind. "Insgesamt ist Deutschland aber sehr tierfreundlich", kommentiert Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO die Auswertung. "Schließlich akzeptieren 62,58 Prozent der Vermieter Hunde und Katzen und 27,52 Prozent könnten nach Vereinbarung zustimmen. Lediglich 8,53 Prozent der Vermieter lehnen Vierbeiner rundweg ab."
Wie McCreight erklärt, sei ein generelles Tierhaltungsverbot als Klausel im Mietvertrag ohnehin unzulässig. "Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, wird häufig schon im Wohnungsangebot
deutlich gemacht, dass sich Mieter mit tierischen Anhang besser gar nicht erst um die Wohnung bewerben sollen", sagt er. "Dabei dürfen Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen, Fische
oder auch Schildkröten grundsätzlich auch ohne die Zustimmung des Vermieters gehalten werden."
Presse Mitteilung vom 08.01.2010:
Heimkehr im Minutentakt
Alle zehn Minuten wurde 2009 ein Tier von TASSO zurückvermittelt
Durchschnittlich alle zehn Minuten konnte die Tierschutzorganisation im vergangenen Jahr entlaufene Hunde oder Katzen ihren Besitzer zurückvermitteln. Insgesamt wurden 52.371 Tiere wiedergefunden. Dank TASSO, der Tierschutzorganisation, die sich seit über 26 Jahren unter anderem der kostenlosen Rückvermittlung vermisster Haustiere widmet.
Dass der Verein im vergangenen Jahr besonders erfolgreich war, ist laut TASSO-Chef Philip McCreight auf das weiter wachsende Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter zurückzuführen: "Der unter die Haut schmerzlos eingesetzte Transponder ist bei Hunden und Katzen immer häufiger anzutreffen. Dieser Chip ist schließlich die Voraussetzung für die eindeutige Identifizierung des Tieres. Er allein aber nützt gar nichts, wenn das Tier nicht auch bei uns registriert ist, was übrigens keinerlei Kosten verursacht. 2009 hatten wir zum Glück einen regen Zulauf, es gab genau 505.577 Neuzugänge in unserem Haustierzentralregister. Die Datenbank ist damit auf mehr als 4,6 Millionen Eintragungen angewachsen."
Trotz der positiven Bilanz ist McCreight nicht recht zufrieden: "Noch immer sind mehr als 60 Prozent aller Haustiere nicht registriert, obwohl sie vielfach einen Chip besitzen. Dabei funktioniert die kostenlose Registrierung über das Internet schnell und sicher: Einfach bei www.tasso.net rechts auf den Button Registrieren klicken. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, persönliche Daten sind so vor jedem Mitlesen geschützt."
Presse Mitteilung vom 07.01.2010:
Leser-Umfrage:Wie nützlich ist die SOS-Halsbandplakette für Katzenhalter ?
Jeder, der bei TASSO ein Tier registriert hat, kennt sie: Die rote (früher blaue) SOS-Halsbandplakette, die man nach der Registrierung kostenlos zugeschickt bekommt. Damit wird sichergestellt, dass - wenn das Tier entläuft - ein Finder weiß, was er tun muss. Denn auf der Plakette steht die Notrufnummer von TASSO und eine Identifizierungsnummer des Tieres. Da TASSO rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr erreichbar ist, ist die Plakette eine der Voraussetzungen für eine schnelle Rückvermittlung im Verlustfall.
Für Hunde stellt das Tragen dieser Plakette kein Problem dar. Bei Katzenbesitzern findet die Plakette aus den unterschiedlichsten Gründen oft keine Zustimmung. Wir würden gerne wissen, ob die Plaketten von den bei uns registrierten Katzen überhaupt getragen werden oder ungenutzt zu Hause liegen. Die Umfrage-Ergebnisses könnten einen Hinweis darauf geben, ob es sinnvoller ist, die Plaketten für Katzen in Zukunft nur noch auf Anfrage zu verschicken. Die so entstehenden Einsparungen kämen unseren Tierschutzprojekten zu Gute. Gerne können Sie uns auch Ihre Erfahrungen in Zusammenhang mit der SOS-Halsbandplakette von TASSO mitteilen. Danke, dass Sie sich kurz Zeit für diese Umfrage nehmen.
Vielen Dank fürs Mitmachen.
Quelle der Presse Mitteilungen:
TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 - 65795 Hattersheim - Germany
Telefon: +49 (0)6190 93 73 00 - Telefax: +49 (0)6190 93 74 00
Email: info@tasso.net - Website: www.tasso.net
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