Turbo-Kessy

Allgemeines.....

               Grunderziehung des Hundes

Ein neuer Hund kommt ins Haus - egal ob Welpe oder ein Hund aus dem Tierheim, nun ist die Grunderziehung gefragt.

Wie wird mein Hund stubenrein? 
Was sollte mein Junghund an Grundkommandos beherrschen?
Wie bringe ich meinem Hund bei locker an der Leine zu gehen? 
Viele Leute lassen ihren Hund das erste halbe Jahr an der Leine ziehen und merken dann, wenn ihr Hund größer wird, dass es doch recht lästig werden kann.
Wie soll sich mein Hund im Straßenverkehr verhalten? 
Wie bringe ich meinem Hund bei keine Bordsteinränder ohne Kommando zu überqueren? 
Wie soll sich mein Hund Menschen und anderen Hunden/Tieren gegenüber verhalten?

Die Grunderziehung ist unabdingbar für einen Hund und ist der Grundstein für ein ganzes Hundeleben. Sie tragen die Verantwortung für ein gutes und sicheres Zusammenleben zwischen Hund und Mensch.
Die Erziehung eines Hundes sollte stress- und gewaltfrei verlaufen. Warum????
Aus Strafe kann der Hund nur sehr wenig lernen.
Gerade beim Neuerlernen von Kommandos hat Strafe nichts zu suchen. Der Hund soll lernen, welches Verhalten er zeigen soll. Das Arbeiten mit Strafe bedeutet für den Hund Stress und zerstört jegliche Motivation.

Die Erziehung sollte so früh wie möglich beginnen. Mit sieben Wochen ist das Gehirn des Welpen soweit gereift. Er hat noch nicht viele Konditionierungen und das Lernen fällt ihm leicht. Die Sensibilität des Hundehalters ist entscheidend.

Alles, was der Hund tun soll, muss er freiwillig und aus eigenem Willen und Antrieb machen. Nur so kann er die Kommandos mit etwas positiven verknüpfen.

Die Begriffe "Erziehung" und "Beziehung" sind die beiden bindenden Glieder für die Freundschaft zwischen Hund und Mensch. Der Hundehalter baut durch die "Erziehung" eine "Beziehung" zum Tier auf. Auf dieser Basis des Vertrauens entwickelt sich Zuneigung und Achtung.
 Das ist die Grundlage, die auch in jedem Hunderudel das soziale Miteinander ermöglicht. Beim Training muss der Hundehalter konsequent sein und geduldig handeln. Wie lang eine Ausbildung des Hundes dauert, kann man nicht pauschal sagen. Denn, der eine Hund lernt schneller als der Andere. Es gibt Rassen die sehr gelehrig sind und Übungen oder Befehle schon nach kurze Zeit beherrschen.
Geduld und ein freundlicher Umgangston bei der Lernaufgabe ist äußerst wichtig. Ein Lächeln unterstützt dies wirkungsvoll. Bleibt die Reaktion des Hundes mangelhaft, sollte das Feed back des Hundehalters ernst, jedoch verbindlich sein.

Brüllen und schimpfen oder Gewalt sind hier nicht angesagt.

Durch die Korrektur und das nochmalige Zeigen in ruhigem, sachlichen Ton soll der Hund begreifen und nicht durch unwirsche Reaktionen des Halters irritiert werden und dann wiederum versagen.

Genügend Zeit zum Spielen sollte natürlich auch bleiben und Ruhephasen nach den Übungen. 

Trainieren Sie niemals gestresst oder mit schlechter Laune mit Ihrem Hund, dass führt nur zu Misserfolgen.
Wenn man merkt, dass man selbst oder Hund nicht bei der Sache ist, sollte man das Training mit einer Übung beenden, die der Hund bereits gut beherrscht. So hat er keinen Misserfolg und verknüpft das Training mit etwas Positiven.
Das Training sollte grundsätzlich mit einer gut ausgeführten Übung beendet werden, so hat nicht nur der Hund ein positives Gefühl.

 

 

Der Freundsschaftsapfel

Klickt auf das Bild und seht, wie er funktioniert.

Zwischenmahlzeit Zwischenmahlzeit
Buddeln.... Buddeln....
Schatten jagen.... Schatten jagen....