Barfen

BARF, Was heißt das eigentlich?

 

B= Biologisch

A= Artgerechtes

R= Rohes

F= Futter

 

und so sind wir dazu gekommen.......

 

Da ich einige Futtermittelunverträglichkeiten habe, hat sich mein Frauchen schon seit sehr langer Zeit mit diesem Thema auseinander gesetzt.

Sie hat Stunden, Tage und Wochen im großen WWW gelesen und hat sich Bücher darüber kauft  (z.B. die Broschüre von Swanie Simon)

 

Aber sie hat sich nie wirklich daran getraut, weil sie immer Angst hatte das sie etwas falsch machen könnte und ich noch kranker werde.

Schließlich hat sie endlich mal mit anderen Barfern gesprochen und ihren Sorgen wurden ihr zum größten Teil genommen.

 

Dann hat sie auf Grundlage eines Berechnungsplans einen Futterplan für mich erstellt.

Eine tolle Vorlage für die Berechnung eines Futterplans gibt es hier

 

Und……. seit September 2014 barfen wir *hurraaaaaaa*

 

Jetzt  bekomme ich Muskelfleisch vom Rind, Lamm, Pferd und ab und an auch Rentier und Wild. Frauchen achtet darauf, dass das Fleisch nicht zu mager ist damit sie nicht zu viel reines Fett dazu füttern muss, denn Fett gilt als Energielieferant bei der Hundeernährung. In meinem Fall ist ein Fettanteil von 20% beim Muskelfleisch genau richtig.

 

Außerdem bekomme ich noch Pansen, Blättermagen. Das Stinkezeug ist nicht so mein Fall, aber Frauchen mischt es mir alle zwei Tage unter mein Fleisch *grrrrrrr*

 

Sonntag ist mein Fischtag, da gibt es Seelachs und Thunfisch.

 

Innereinen bekomme ich natürlich auch, Kalbsleber- und niere sowie Rindermilz und Hühnerherzen bzw. Rinderherz.

 

Wichtig bei der Ernährung sind auch fleischige Knochen. Da ich diese aber nicht so gut vertrage, bekomme ich regelmäßig Knochenmehl.

 

Ganz wichtig bei Knochenfütterung ist, dass diese roh verfüttert werden, da gegarte Knochen splittern können!!!

 

1-2 mal die Woche gibt es ein rohes Eigelb oder ein gekochtes Ei. Die Eierschale wird nicht weggeworfen, sondern landet auch in meinem Napf.

 

Natürlich bekomme ich auch Obst und Gemüse……

 

An Gemüse bekomme ich eigentlich fast alles. Frauchen bereitet es immer vor (je nach Sorte kurz andünsten) und friert es portionsweise ein, so dass ich jeden Tag eine etwas andere Mischung habe. Mein Favorit ist Blattspinat, aber den darf ich wegen dem Nitrat nur einmal die Woche bekommen, daher ist es mein Sonntagsgemüse.

Salate bekomme ich immer frisch dazu.

 

Das Obst (z.B. Apfel, Birne, Waldbeeren oder Melone) wird immer frisch püriert und dann mit Biojoghurt vermischt. Mein Favorit sind Himbeeren.

 

Wichtig sind auch die wertvollen essentiellen Fettsäuren, daher gibt es tägl. einen Teelöffel Öl mit unters Futter. Frauchen hat da schon eine richtige kleine Sammlung für mich (z.B. Fisch-, Lein-, Walnussöl oder Dorschlebertran).

 

Für die Gelenke bekomme ich regelmäßig Grünlippmuschelextrakt. Bin ja schon im knackigen Alter ;-) und im Winter gibt es noch Hagebuttenpulver.

 

Frauchen dachte immer das es eine wahnsinnige Arbeit wäre, aber dem ist nicht so.

 

Ab und an steht sie in der Küche und macht meine Portionen fertig und dann hat sie wieder für Wochen Ruhe. Ich helfe ihr natürlich dabei, indem ich bewachend im Flur liege.

 

Ich kann nur sagen: „DANKE FRAUCHEN!!!!!“

 

Mir bekommt und schmeckt es hervorragend und meine Tierärztin lobt mich immer für meine schönen weißen Zähne.

 

Weitere nützliche Informationen findet ihr hier:

http://www.barfers.de/barf_fuer_hunde.html

http://mashanga-burhani.blogspot.de/p/blog-page.html

http://www.barf-fuer-hunde.de/ernaehrungallgemein-a-16.html


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