Grunderziehung des Hundes

Ein neuer Hund kommt ins Haus, nun ist die Grunderziehung gefragt.

Wie werden wir stubenrein? 
Was für Grundkommandos soll und muss ich beherrschen?
Wie bringt ihr uns bei locker an der Leine zu gehen? 
Wie sollen wir uns im Straßenverkehr verhalten? 
Wie bringt ihr uns bei keine Bordsteinränder ohne Kommando zu überqueren? 
Wie sollen wir uns Menschen und anderen Hunden/Tieren gegenüber verhalten?

Die Grunderziehung ist unabdingbar und ist der Grundstein für ein ganzes Hundeleben. Ihr tragt die Verantwortung für ein gutes und sicheres Zusammenleben zwischen Hund und Mensch.
Unsere Die Erziehung sollte stress- und gewaltfrei verlaufen. Warum????
Aus Strafe können wir nur sehr wenig lernen.


Gerade beim Neuerlernen von Kommandos hat Strafe nichts zu suchen. Wir sollen lernen, welches Verhalten wir zeigen sollen. Das Arbeiten mit Strafe bedeutet für uns Stress und zerstört jegliche Motivation.

Die Erziehung sollte so früh wie möglich beginnen. Mit sieben Wochen ist das Gehirn des Welpen soweit gereift. Er hat noch nicht viele Konditionierungen und das Lernen fällt ihm leicht. Eure Sensibilität ist entscheidend!!!

Alles, was wir tun sollen, muss freiwillig und aus eigenem Willen und Antrieb erfolgen. Nur so können wir die Kommandos mit etwas positiven verknüpfen.

Die Begriffe "Erziehung" und "Beziehung" sind die beiden bindenden Glieder für die Freundschaft zwischen Hund und Mensch. Ihr baut durch die "Erziehung" eine "Beziehung" zu uns auf. Auf dieser Basis des Vertrauens entwickelt sich Zuneigung und Achtung.
Das ist die Grundlage, die auch in jedem Hunderudel das soziale Miteinander ermöglicht. Beim Training müsst ihr konsequent sein und geduldig handeln. Wie lang eine Ausbildung dauert, kann man nicht pauschal sagen. Denn, der eine von uns lernt schneller als der Andere. Es gibt einige Rassen unter uns die sehr gelehrig sind und Übungen oder Befehle schon nach kurze Zeit beherrschen.
Eure Geduld und ein freundlicher Umgangston bei der Lernaufgabe ist äußerst wichtig. Ein Lächeln unterstützt dies wirkungsvoll. Bleibt die Reaktion bei einem Kommando für uns mangelhaft, sollte das Feedback von euch ernst, jedoch verbindlich sein.

Brüllen und schimpfen oder Gewalt sind hier nicht angesagt!!!!!!!!!!!!!!!

Durch die Korrektur und das nochmalige Zeigen in ruhigem, sachlichen Ton sollen wir begreifen und nicht durch eine unwirsche Reaktionen von euch irritiert werden und dann wiederum versagen.

Genügend Zeit zum Spielen sollte natürlich auch bleiben und Ruhephasen nach den Übungen. 

Trainiert niemals gestresst oder mit schlechter Laune mit uns, dass führt nur zu Misserfolgen.
Wenn ihr merkt, dass ihr selbst oder wir nicht bei der Sache ist, solltet ihr das Training mit einer Übung beenden, die wir bereits gut beherrscht. So haben wir keinen Misserfolg und verknüpft das Training mit etwas Positiven.
Das Training sollte grundsätzlich mit einer gut ausgeführten Übung beendet werden, so hat nicht nur der Hund ein positives Gefühl.


Hier noch einige Infos:

Grundausbildung

Die Hundesprache