Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten

Schon im Welpenalter wurde bei mir eine Futtermittelunverträglichkeit festgestellt.

Ich hatte einen starken Juckreiz, schuppige Haut und stetigen Durchfall. Unser Tierarzt hat wegen dem Juckreiz zuerst Hautmilben vermutet, das hat sich aber nicht bestätigt.

Nach eingehender Untersuchung, wurde die Futtermittelunverträglichkeit festgestellt. 

Dann kam das Drama:
Wir mußten eine Ausschlussdiät machen um festzustellen, was ich nicht vertrage.

Nach ca. 8 Wochen wußten wir es:
Rind, Schwein, Soja und Hafer


Etwas später wurde noch eine Unverträglichkeit auf alle Konservierungsmittel festgestellt.


Nachdem ich erstmal Spezialfutter bekommen habe ist Frauchen jetzt aufs Barfen umgestiegen.


Wenn mein Frauchen mit mir trainiert, dann backt sie meist besondere Leckerli`s, die kommen besser an als Trockenfutter.

   
Allgemeines
Eine Futtermittelunvertäglichkeit entsteht aus einer Überreaktion des Körpers gegenüber einem oder mehreren Bestandteil(en) des Tierfutters.

• Futtermittelallergie, ist die Überreaktion des Körpers mit Einsatz des Abwehrsystems gegen einen oder mehrere Inhaltsstoffe, z.B. Rindfleisch.

• Futtermittelintoleranz, ist nicht so schwerwiegend wie die Futtermittelallergie, da das Abwehrsystem noch nicht am Prozess beteiligt ist.

Anzeichen für eine Futtermittelunverträglichkeit können Störungen im Verdauungstrakt (Erbrechen, Durchfall und Blähungen) oder auch Hautveränderungen sein. Hierdurch kann das Wohlbefinden des Tieres stark beeinträchtigt werden.

Bei der Futtermittelallergie hingegen wird das Abwehrsystem gegen eiweißhaltige Inhaltsstoffe aktiv und bekämpft diese. 
Der einzige erfolgversprechende therapeutische Ansatz ist der Ausschluß des Stoffes aus dem Futter, der die Allergie auslöst. Es ist jedoch häufig schwierig, den oder die Stoffe zu finden. Hilfreich können spezielle Futtermittel sein, bei denen sämtliche langkettigen Eiweißbausteine biochemisch in kurze Ketten zerteilt wurden, so dass diese vom Abwehrsystem nicht mehr als fremd angesehen werden.

Hier einige Faktoren, die eine Futtermittelunverträglichkeit unterstützen: 

• Futtermittel
Häufige Futtermittelallergene bei Hunden sind Rindfleisch, Milchprodukte, Weizen und Soja.

• Parasiten
Ausscheidungen von Futtermilben und Bakterien sowie Pilzsporen bei schlechter Lagerung von Trockenfutter.

• Alter
Eine Futtermittelunverträglichkeit kommt deutlich häufiger bei jungen als bei alten Tieren vor, bleibt aber bis ins hohe Alter bestehen, dann oft mit milderem Verlauf.


Mögliche Symptome:
• häufiges Erbrechen das sich erst nach Futterumstellung bessert
• Durchfälle die sich zunächst nach Futterumstellung bessern
• Blähungen
• Juckreiz mit schuppiger Haut und Haarausfall
• Entzündungen der Haut
• gelegentlich schlechter Appetit und Antriebsarmut
• Wachstumsstörungen bei jungen Hunden
• gelegentlich Symptome des Heuschnupfens: gerötete Augen, Schnupfen, Niesen und

  Husten.

ACHTUNG!!! 
Die angeführten Symptome können auch Anzeichen von anderen Erkrankungen sein.
Die richtige Diagnose kann nur ein Tierarzt stellen!