Krankheiten

Da wären z.B, die sogenannten Mittelmeerkrankheiten:

Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose, Dirofilariose

Ausführlichen Informationen gibt es unter anderem bei den Inselhunden.

 

Da ich aus dem Süden (Spanien) komme, wurde bei mir natürlich der Mittelmeercheck gemacht. Der Test viel zur Freude aller nagativ aus.

 

Durchfall 
Durchfall kann eine Beschwerde sein, aber auch ein Symptom. Jeder Hund kann mal Durchfall haben, dieser sollte aber möglichst nicht länger als 2 Tage anhalten.

Wenn es aber länger dauert, könnte es sich auch um um eine Infektion handeln, die durch Viren oder Bakterien verursacht wird.

Dann sollte man lieber den Tierarzt konsultieren. Vor allen, wenn der Kot blutig oder schleimig ist.

Am Besten macht man eine "Hungerkur". Das bedeutet, für 24 Stunden kein Futter, damit sich der Darm beruhigen kann. Wichtig ist aber, dass der Hund ausreichend Flüssigkeit aufnimmt. Trink der Hund in dieser Zeit nicht ausreichend, könnte dies eine Austrocknung oder sogar eine Schädigung der Verdauungsorgane bewirken.
Nach der "Hungerkur" sollte der Hund leichtes Futter bekommen.

Wir haben gute Erfahrungen mit folgenden Lebensmittel gemacht:

- gekochte Kartoffeln (natürlich ohne Salz)
- gekochtes Hühnchenfleisch (auch ohne Salz)
- Hüttenkäse

Man kann auch Nudeln oder Reis geben. Bei Reis ist nur zu bedenken, dass dieser entwässernt wirkt.

Erbrechen
Das Erbrechen kann ein Symptom für Infektionen, Vergiftungen, Schmerzen oder Fremdkörper im Magen sein. Erbrechen beginnt mit Würgbewegungen und Pfotenbewegungen zum Mund.
Der Hund sollte in dieser Zeit 1 Tag lang keine Nahrung und 4 Stunden lang kein Wasser zu sich nehmen.

Sollte das Erbrechen nicht aufhören und sich ständig über einen gewissen Zeitraum wiederholen, ist auf jeden Fall der Gang zum Tierarzt notwendig.

Fieber
Ob ein Hund Fieber hat kann man Mittels eines Fieberthermometers ermitteln. Ambesten kann man das Fieber im After messen. Sollte die Temperatur des Hundes über 39 °C liegen, leidet der Hund unter Fieber. Meist ist der Auslöser für Fieber eine Infektion durch Viren oder Bakterien. Es kann aber auch sein, dass das Fieber nur der Vorreiter für eine ernste Erkrankung ist. 

Zur Linderung sollte man anstrengende Tätigkeiten mit dem Hund einstellen und ihm viel zu trinken geben. Auf jeden Fall sollte man Kontakt zum Tierarzt aufnehmen.

Kotfressen
Es heißt, dass Hunde das Kotfressen nutzen um fehlende Nährstoffe aufzunehmen. 

In der Hundeschule hat man uns einen guten Tipp hierfür gegeben, denn ich habe das auch gemacht habe, igitt. 

 

Das Rezept:
- einen Würfel frische Hefe kaufen. 
- 5 Tage lang einmal am Tag etwa eine Linsengröße ( ca. 1/4 vom Nagel des kleinen

   Fingers von Frauchen) mit unter das Futter mischen.
- dann 5 Tage Pause.
- anschließend nochmal 5 Tage Hefe (wie oben angegeben) mit unter das Futter.

Bei mir hat es geholfen.

Magendrehung 
Die genauen Ursachen der Magendrehung sind nicht bekannt. Die einen vermuten, dass genetische Ursachen mitverantwortlich sind, andere erklären die Erkrankung mit der einmaligen Fütterung pro Tag, wieder andere vermuten eine Gewebeschwäche in den Aufhängesystemen des Hundemagens, andere im Herumtollen nach dem Fressen oder im Wälzen über den Rücken nach der Fütterung und manch einer im Treppensteigen nach der Mahlzeit.

Statistiken belegen eindeutig, dass vor allem großwüchsige Rassen mit eher tiefer Brust (Z.B. Deutsche Dogge, Deutsche Schäferhunde, Boxer) betroffen sind, es aber auch kleinere Hunde treffen. Man sollte sich nicht davor scheuen auch nachts seinen Tierarzt oder eine Tierklinik anzurufen, denn kein Tierarzt wird sich durch einen nächtlichen Anrufes wegen Verdachts auf Magendrehung „gestört“ fühlen. 

Ein Hund mit einer Magendrehung befindet sich in Lebensgefahr, er muss so schnell als möglich tierärztlich versorgt werden. Bei einem solchen Verdacht bis zum nächsten Morgen zu warten, bedeutet meist, dass der Hund eingeschläfert werden muss, da die Schäden am Magen zu weit fortgeschritten sind. Denken sollte man auch an die Schmerzen, die der Hund in dieser Zeit erleidet.

Erste Anzeichen kann folgendes sein:

- zunächst ist nur die Unruhe des Hundes bemerkbar, kein Ruheplatz erscheint

   annehmbar
- der Hund wechseln häufig zwischen Liegen, Stehen
- häufiges Umhergehen
- manche Hunde versuchen zu erbrechen, meist erfolglos, vielleicht verbunden mit etwas

  gelblichem Schleim.
- der Speichelfluss ist häufig erhöht
- der Hund wird nun zunehmend matter
- Irgendwann wird eine Zunahme des Bauchumfanges sichtbar, klopft man gegen die

  Bauchwand, ertönt ein trommelähnliches Geräusch
- meist tritt Atemnot auf
- die Schleimhäute werden zunehmend blass
- die Pfoten werden kalt
- Kreislaufversagen kündigt sich an


Zecken und Flöhe
Der Hund sollte das ganze Jahr ausreichend gegen Flöhe geschützt sein.

Die Zeckenzeit ist meist von Mai - Oktober
Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Halsband von Scalibor gemacht. 
Es hält ca. 6 Monate und ist Wasserfest. Ich hatte das ganze Jahr nicht eine Zecke. 

Mehr Infos zur Prophylaxe bei Zecken, klick hier

 

Wurmkur
Eine Wurmkur zur Vorsorge ist bei gesunder Ernährung nicht notwendig. Einfach regelmäßig den Kot kontrollieren und beim nächsten tierärztlichen Check eine Probe mitnehmen und untersuchen lassen.

Denn einige Lebensmittel ( Möhren, Kokosöl oder geraspelte Kokosflocken) vertreiben die Würmer schon auf natürliche Weise.